BECKMANN — Pressematerial
Material zur Berichterstattung über den Kurzfilm BECKMANN von Weird Tiny Films.
Alle Dateien stehen zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung über den Film.
Kurzinfo
Kurzfilm, 27 Minuten
Deutschland 2026, Sprache Deutsch
Nach Wolfgang Borcherts Draußen vor der Tür
2.84:1 · 24 fps · Dolby Surround 5.1 · Untertitel Englisch (optional)
Premiere: Sonntag, 8. November 2026, 11:00 Uhr, Royal Filmpalast München, im Programm der Münchner Friedenswochen 2026
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Logline
„Man kann doch Menschen nicht für ein leeres Wort sterben lassen“
Ein Heimkehrer sucht seinen früheren Oberst auf, um ihm die Verantwortung für elf gefallene Soldaten zurückzugeben. Zwischen Hopfenstangen, die wie Gitter stehen, trifft ein Mann, der nicht vergessen kann, auf einen, der weiterlebt, als wäre nichts gewesen.
Synopsis
Der Krieg ist vorbei, doch Unteroffizier Beckmann kann nicht schlafen.
Einer befiehlt, einer schießt, einer stirbt – das ist die ebenso einfache wie grausame Logik des Krieges. Austragen und erleiden müssen es jene, die sich am unteren Ende der Entscheidungskette bewaffnet gegenüberstehen.
Beckmann sucht den Oberst auf, den Vorgesetzten, der ihm einst den Befehl gab, mit 20 Mann einen Wald zu erkunden und Gefangene zu machen. Elf Mann kamen nicht mehr zurück. Beckmann kommt nicht, um Anklage zu erheben, dazu fehlt ihm längst die Kraft; er kommt, um etwas zurückzugeben, das er nicht mehr tragen will, nicht mehr tragen kann: die Verantwortung für eben jene elf Männer, die er im Schnee zurücklassen musste.
BECKMANN verdichtet diese Schlüsselszene aus Wolfgang Borcherts Theaterstück über einen Kriegsheimkehrer, Draußen vor der Tür, zu einer inneren, traumartigen Befreiung – und formuliert die Frage, die jeder Krieg hinterlässt: Was ist mit der Verantwortung?
Stills
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Bildnachweis: Weird Tiny Films
Cast
Beckmann — Fred Aaron Blake
Oberst — Claus Zey
Crew
Regie, Schnitt — Ludo Vici
Kamera — Johannes Neudert
Licht — Chris Janik, Johannes Neudert
Lichtassistenz — Oliver Richarz
Ton — Michael Sigel
Regieassistenz — Andrea Richarz, Matthäus Zaborszyk
Kostüm, Maske, Produktionsassistenz — Ariane Polzin
Musik — Susi hat Hunger (feat. Claude)
Produktion — Weird Tiny Films
Regie
Ludo Vici — Regie, Schnitt
Ludo Vici kommt ursprünglich vom Theater. Er stand als Schauspieler und Kabarettist auf der Bühne, führte Regie und schrieb eigene Stücke, bevor er von der Bühne hinter die Kamera wechselte — als Filmemacher und Fotograf. Vor der Kamera war er unter anderem in Produktionen von Dominik Graf zu sehen.
Unter dem Label Weird Tiny Films hat er rund zehn Kurzfilme geschrieben, inszeniert und produziert, die auf nationalen und internationalen Festivals zu sehen waren. No Goodbye wurde als bester Kurzfilm beim Kurzfilmfestival Landshut ausgezeichnet, Nummer 85 beim LA Independent Film Festival, Maren lief unter anderem beim Los Angeles Short Film Festival und beim Snowdance Independent Filmfestival. Darüber hinaus ist er für andere Produktionen an der Kamera, am Schnitt und als Creative Producer tätig.
Seine Fotoarbeiten waren 2021 in der Mohr-Villa Freimann und im Max-Planck-Institut Martinsried zu sehen. Die Musik zu seinen Filmen komponiert er zumeist selbst.
Er lebt und arbeitet in der Holledau nördlich von München — die Hopfenstangen der Gegend brachten ihn darauf, die Szene aus dem Stück in ein Hopfenfeld zu verlegen.
Foto: Chris Janik
Pressekontakt
Weird Tiny Films
info@makingmovies.wtf
+49 171 2458078
makingmovies.wtf
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